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Dream Meanings Dictionary (Dreams Meanings)

Name: Dream Meanings Dictionary Lite (Dreams Meanings)

Hersteller: Anton Nikitin

Website: Anton Nikitin auf Google+

Betriebssystem: Android

Sprachen: Englisch, Russisch

Funktion: Lexikon der Traumsymbole und Traumtagebuch

Kosten: Kostenlos für Android (Lite), Vollversion 1,09 Euro

Vorstellung

Dream Meanings Dictionary ist eine App für Android, welche als Lexikon der Traumsymbole und als Traumtagebuch fungiert. Nach der Installation wird sie als Dreams Meanings angezeigt, weshalb sie im Folgenden so bezeichnet wird. Es gibt Dreams Meanings in einer kostenlosen Lite-Version sowie als Vollversion für derzeit 1,09 Euro.

Dreams Meanings funktioniert ähnlich wie Traumdeuter. Nach dem Herunterladen der App kann man darin die Bedeutung zahlreicher Traumsymbole nachschlagen, sofern man über eine aktive Internetverbindung verfügt. Im Gegensatz zu Traumdeuter durchsucht Dreams Meanings jedoch nicht nur eine Datenbank, sondern bezieht seine Informationen aus drei bis sechs verschiedenen Traumbüchern.

Ein zusätzlicher Unterschied besteht darin, dass Dreams Meanings leider nicht auf Deutsch verfügbar ist. Wer die App als persönliches Lexikon der Traumsymbole nutzen möchte, sollte deshalb gut Englisch oder Russisch verstehen.

Die Traumbücher, die Dreams Meanings für Traumsymbole verwendet, sind durchaus beeindruckend. In der kostenlosen Lite-Version, die kleine Werbebanner enthält, hat man Zugriff auf drei Traumbücher mit unterschiedlicher Reichweite. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels waren dies die Traumbücher von Sigmund Freud mit 614, Gustavus Miller mit 2.366 und Vanga mit 170 Traumsymbolen.

Wer bereit ist, 1,09 Euro für die Vollversion zu investieren, erhält nicht nur eine werbefreie App, sondern auch Zugang zu den Traumbüchern von Nostradamus mit 531 und Hasse mit 349 gedeuteten Traumsymbolen. Weitere 6.100 Deutungen von Traumsymbolen aus anderen Quellen vervollständigen das Angebot.

In der Vollversion stehen insgesamt über 10.000 Traumsymbole zur Verfügung, wobei zu beachten ist, dass einige Symbole in mehreren Traumbüchern gedeutet werden. Dies reduziert zwar die Anzahl der einzigartigen Traumsymbole, bietet jedoch verschiedene Interpretationsmöglichkeiten für einige Symbole.

Auf der Startseite der App befinden sich, abgesehen von der Titelleiste mit einem Button, der zu den Einstellungsmöglichkeiten der App führt, ausschließlich Symbole, über die man die vier Hauptfunktionen aufrufen kann. Die Schaltfläche Browse führt den Nutzer zu einer Übersicht der verfügbaren Traumlexika. Ein Klick auf das gewünschte Traumlexikon öffnet eine Seite mit einer alphabetisch geordneten Liste aller Einträge des Lexikons. Hier kann man nach Belieben stöbern und durch die gesamte Liste scrollen.

Das zweite Symbol auf dem Hauptbildschirm ist Search, die Suchfunktion. Dort kann man das Traumsymbol eingeben, das man nachschlagen möchte, und anschließend die gefundenen Einträge der vorhandenen Traumbücher aufrufen.

Die dritte Hauptfunktion betrifft die Favoriten. Traumsymbole, die von besonderem Interesse sind, können nach dem Aufrufen mit nur einem Klick als Favorit markiert werden. Alle so markierten Symbole lassen sich über die Favoritenliste schnell wiederfinden.

Die vierte und letzte Schaltfläche öffnet das Journal, das Traumtagebuch. Hier kann man seine Traumerinnerungen notieren, indem man die Felder für Titel und Traumbericht ausfüllt. Unter dem Textfeld kann man zudem eine Liste mit unterschiedlichen Traumarten aufrufen, um seine Träume zu kategorisieren. Zur Auswahl stehen Traumarten wie luzide Träume, Tagträume, normale Träume, Albträume, wiederkehrende Träume und weitere. Alle gespeicherten Einträge im Traumtagebuch werden auf der Startseite des Tagebuchs aufgeführt und können dort später gelöscht, bearbeitet oder angezeigt werden.

Testbericht

Traeumen.org hat Dreams Meanings einem Test unterzogen. Nach Traumdeuter ist es die zweite App in unserer Testreihe, deren Hauptfunktion darin besteht, die Bedeutungen von Traumsymbolen nachzuschlagen. Ein Vergleich zwischen beiden Apps bietet sich also an, wobei von vornherein klar sein muss, dass Traumdeuter auf jeden Fall die bessere Wahl ist, wenn man kein Englisch versteht. Im Test soll dies jedoch keine Rolle spielen.

Getestet wurde Dreams Meanings in der kostenfreien Variante Dream Meanings Dictionary Lite für Android in der zum Testzeitpunkt aktuellen Version 2.0.1. Die Installation über den Google Play Store verlief wie gewohnt problemlos. Aufseiten der Berechtigungen gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden, mehr als die notwendigen Zugriffe auf Netzwerke und Netzwerkverbindungen werden nicht verlangt. Sehr schön.

Beim ersten Start fiel sofort auf, dass die Oberfläche ansprechend gestaltet und sehr übersichtlich ist. Am oberen Rand befindet sich lediglich ein Banner mit dem Titel der App und einer Schaltfläche, um die App-Einstellungen aufzurufen. Diese Einstellungen sind sehr übersichtlich; mehr Optionen als die Wahl der Sprache (Englisch oder Russisch) der Programmoberfläche und der Traumbücher kann man nicht vornehmen. Die beiden weiteren Listenelemente der Optionsseite sind lediglich zwei Links. Einer davon öffnet die App-Seite des Play Stores, auf der man Dreams Meanings bewerten kann, und der andere Link öffnet das Mail-Programm, damit man dem Entwickler eine Mail mit Feedback, Fragen, Kritik und Ähnlichem schreiben kann.

Wer die App nicht unbedingt in russischer Sprache nutzen möchte, kann diese Optionen komplett ignorieren und sich der eigentlichen Funktion von Dreams Meanings widmen. Im Gegensatz zu Traumdeuter ist die Navigation innerhalb der Traumbücher und Traumsymbole durchaus gelungen. Die Auswahl des gewünschten Traumbuchs kann kaum einfacher sein als die simple Auswahl aus der unter Browse angezeigten Liste. Mit nur einem Klick auf eines der Traumbücher wird sofort eine Liste mit sämtlichen darin enthaltenen Deutungen von Traumsymbolen angezeigt.

Ohne weitere Klicks kann man sich schnell und problemlos durch das gesamte Buch scrollen. Da die Liste der Traumsymbole jedoch extrem lang sein kann, man denke nur an die 2.366 Einträge von Miller oder die 6.100 aus weiteren Quellen, hat der Entwickler eine weitere Navigationsmöglichkeit eingebaut, die genauso funktioniert wie die Scrollleiste eines Internetbrowsers oder Textprogramms. Um vom ersten zum letzten Traumsymbol zu navigieren, muss man sich demnach löblicherweise nicht die Finger wund scrollen.

Auch die Suchfunktion hat einen guten Eindruck hinterlassen. Man gibt einfach das Traumsymbol ein, für das man sich interessiert, und bekommt sofort eine übersichtliche Liste mit den Suchtreffern innerhalb der verfügbaren Traumbücher präsentiert. Die Suche beginnt bereits beim Eintippen und listet dynamisch alle Einträge auf, die die angegebene Buchstabenfolge im Titel enthalten. Das erleichtert die Suche natürlich enorm, besonders bei langen Wörtern oder wenn man nicht sicher ist, ob es nur Einträge im Singular oder Plural gibt. Sucht man nach Autos und gibt Car ein, sieht man demnach direkt, ob es nur Car oder auch den Plural Cars gibt.

Die Deutungsmöglichkeiten der Traumsymbole selbst werden auf einer optisch angenehmen und übersichtlichen Seite angezeigt. Am oberen Rand gibt es praktischerweise einen Stern, mit dem man das aufgerufene Traumsymbol zu seinen Favoriten hinzufügen kann. Direkt daneben gibt es noch einen Share-Button, mit dem man das Traumsymbol über diverse Kanäle wie Twitter, Facebook, WhatsApp, Email und so weiter teilen kann.

Inhaltlich sind die Deutungen durchwachsen. Das ist jedoch nur logisch, denn nicht in jedem Traumbuch werden alle Traumsymbole in gleichem Umfang behandelt. Einige Einträge sind sehr kurz, während andere, auf dem Smartphone betrachtet, über mehrere Seiten gehen. Der große Vorteil von Dreams Meanings ist in jedem Fall, dass es mehrere Traumbücher gibt und der Nutzer dementsprechend unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten angeboten bekommt. Einziger Kritikpunkt ist an dieser Stelle, dass vor allem den längeren Artikeln der ein oder andere Absatz gutgetan hätte, denn ohne diese wirken die Texte etwas unstrukturiert.

Bleibt zu guter Letzt das Traumtagebuch. Dazu lässt sich eigentlich nicht viel sagen, denn außer Traumtitel und Trauminhalt gibt es nichts, was man ansonsten noch angeben könnte, abgesehen von der Traumart. Dieses Feature hat sich als praktisch erwiesen, denn die Liste der auswählbaren Traumarten deckt eigentlich jede Art von Träumen ab. Die ausgewählte Traumart erscheint später in der Liste der Traumtagebucheinträge neben Datum und Titel, was ungemein hilfreich ist, möchte man später nur Träume einer bestimmten Traumart analysieren. Eine Mehrfachauswahl, wie beispielsweise Albtraum und sich wiederholender Traum, ist leider nicht möglich.

Fazit

Wer die englische Sprache beherrscht, kann mit Dreams Meanings auf eine nützliche App zur Erklärung von Traumsymbolen zugreifen. Die Suchfunktion liefert zügige Ergebnisse, die Navigation ist benutzerfreundlich und klar strukturiert, während die Favoriten-Funktion das Gesamtbild abrundet. Ein weiterer Vorteil ist, dass die kostenlose Version bereits drei Traumbücher umfasst. Die kostenpflichtige Version, die drei zusätzliche Traumbücher bietet und Werbung entfernt, ist mit 1,09 Euro günstig.

Ein Manko ist das Fehlen einer Suchfunktion innerhalb des Traumtagebuchs. Wenn man seine Träume nach bestimmten Stichworten durchsuchen oder die gespeicherten Einträge zumindest nach Traumarten filtern könnte, wäre das Traumtagebuch noch attraktiver. Eine Stärke von Dreams Meanings ist die Kompatibilität der Suchfunktion und der Textfelder des Traumtagebuchs mit Googles Spracherkennung. Wer eine aktuelle Version von Google Suche oder Google Now nutzt, kann Suchanfragen und Tagebucheinträge bequem einsprechen. Falsch erkannte Wörter lassen sich später problemlos korrigieren.

Im Vergleich zur App Traumdeuter bietet Dreams Meanings eine überlegene Suchfunktion und eine wesentlich einfachere Navigation. Zwar sind die Texte von Traumdeuter länger und vielschichtiger, stammen jedoch aus einer einzigen Quelle. Dreams Meanings hingegen liefert im Durchschnitt kürzere Texte, die aus mehreren Traumbüchern stammen, was dem Nutzer verschiedene Deutungsmöglichkeiten eröffnet.

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