Traumsymbol Delfin


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Der Delphin ist ein äußerst wandelbares Traumsymbol

Delfine gehören zu den fast durchweg positiven Traumsymbolen. In der Traumdeutung symbolisieren Delfine meist die intelligenten und verspielten Teile der menschlichen Seele. Ein Delfin kann aber auch dafür stehen, dass das Unterbewusste versucht, mit dem Bewusstsein Kontakt aufzunehmen. In einem solchen Fall erscheint ein Delfin im Traum als ein Hinweis auf meist sehr tiefe Gefühle, mit denen der Träumende sich auseinandersetzen sollte.

Träume von Delfinen können auch für Schwangerschaft und Sexualität stehen. Delfine repräsentieren in dieser Art der Deutung das Weibliche und das Fruchtbare. Ihre Weiblichkeit wird durch die delfintypische Anmut und die ihnen zugesprochene emotionale Sensibilität noch unterstrichen. Zudem werden Delfine meistens als Zeichen für eine frohe Botschaft verstanden, was eine Schwangerschaft für die meisten Menschen letztendlich auch bedeutet.

Erscheint ein Delfin in einem Traum, kann das auch für Hoffnung und Rettung stehen. Auf der anderen Seite kann man einen Delfin im Traum auch als Symbol für Traurigkeit deuten, in dem sich die Sehnsucht nach all den schönen und tiefen Gefühlen ausdrückt, welche man derzeit nicht erfährt. Ebenso können sie den Träumenden auf den Trickster aufmerksam machen. Der Trickster ist der ureigene Saboteur der Seele. Er stellt den Teil dar, der den Träumenden bewusst täuscht und in die Irre, vielleicht sogar bis ins Verderben führt. Hier hat der Delfin als Traumsymbol eine warnende Funktion.

Deutung von Delfinträumen

Die Deutung von Träumen, in denen Delfine vorkommen, ist meist positiver Natur. Träumt der Träumende von verspielten Delfinen, wird das häufig als Aussicht auf eine schöne und fröhliche Zeit gedeutet. Mit Delfinen zu schwimmen wird zumeist auch äußerst positiv gedeutet. Hier ist der Träumende Eins mit der Natur und tritt zugleich mit den Tieren in Kommunikation. Daher kann ein Traum, in dem der Träumende mit Delfinen schwimmt auch so gedeutet werden, dass er den Wunsch nach höherer Kommunikation mit der Natur in sich trägt.

Erscheinen im Traum springende Delfine, deutet dies darauf hin, dass der Träumende schwierige Situationen im Leben spielerisch meistern kann oder eine solche erfolgreich bewältigt hat. Mit Delfinen zu tauchen lässt sich so deuten, dass man in das Innere seiner Seele vordringt. Ähnlich wie der Delfin, der tief in das Meer eintaucht, taucht der Träumende in sein Innenleben ein. Man kann solche Träume aber auch als Schwangerschaftsträume deuten. Das Eintauchen in das Element des Lebens in Verbindung mit den tiefen Gefühlen, für die ein Delfin stehen kann, legt diese Deutung nahe.

Wenn dem Träumenden ein Delfin zu Hilfe kommt, deutet das darauf hin, dass er auch in der Wachwelt Hilfe benötigt oder bekommen hat. Spielt er dagegen mit einem Delfin, steht das für Aufgeschlossenheit und neue Freundschaften. Bei der Deutung von Delfinträumen sollte man auch auf das Wasser achten. Ist das Wasser warm, symbolisiert es Zufriedenheit und Geborgenheit. Kaltes Wasser dagegen kann man durchaus wörtlich deuten, es ist kühl und unbehaglich. Es liegt die Deutung nahe, dass der Träumende etwas an seinem Verhalten ändern sollte, da sich mögliche Probleme auf die Art und Weise, wie sie derzeit angegangen werden, nicht lösen lassen.

Träume von Delfinen in anderen Kulturen

Auch in anderen Kulturkreisen ist das Traumsymbol Delfin meistens positiv besetzt. Im islamischen Kulturraum wird ein Delfin im Traum als ein Symbol für Glück angesehen. Allerdings kann ein Traum von einem toten Delfin dafür stehen, dass einem Menschen, dem der Träumende nahesteht, Unheil widerfährt.

In der chinesischen Traumdeutung steht der Delfin ebenfalls für Freude und Glück. Es ist für den Träumenden ein gutes Zeichen, wenn ein Delfin erscheint, denn er verkündet eine gute Zukunft und großen Erfolg bei allen zukünftigen Unternehmungen.

Psychologisches / Gesellschaftliches

Die erste Überlieferung der Interaktion von Mensch und Delfin lässt sich in etwa auf etwas vor dem Jahr 1.000 vor Christus datieren. Damals war Aššur-bēl-kala König des Assyrischen Reiches und erschlug ein „nahiru“ auf dem Mittelmeer. Nahiru wird zumeist mit Seepferd übersetzt, jedoch geht man mittlerweile davon aus, dass es sich bei besagtem Wesen um einen Delfin gehandelt haben soll. Zwei dieser nahirus gehören auch zu den Wächterfiguren des königlichen Palastes.

Delfine spielten auch in der griechischen Mythologie eine Rolle, beispielsweise als Tier der Göttin Demeter. Das Sternbild des Delfins geht ebenfalls auf die griechische Mythologie zurück. Der Legende nach half ein Delfin Poseidon, Amphitrite zur Frau nehmen zu können, woraufhin dieser ihn als Sternbild in den Himmel hob.

Nach wie vor sind Delfine in der modernen Mythologie und der Esoterik von großer Bedeutung. Delfine stehen hier für Intelligenz und Friedfertigkeit. Die Hippie-Bewegung nutzte Delfine sehr oft als ihr Symboltier. Auch in der Psychotherapie spielen Delfine eine Rolle. In der sogenannten Delfintherapie werden Delfine eingesetzt, um schwere psychische Krankheiten wie Autismus zu behandeln.

Delfine sind sehr soziale Tiere. In der freien Natur leben sie in Schwärmen unterschiedlicher Größen zusammen. Diesen sogenannten Schulen schließen sich auch häufig zu Jagdzwecken zusammen. In besonders nahrungsreichen Gebieten kann es dabei zu einem Zusammenschluss von mehr als 1.000 Delfinen kommen. Anschließend trennen sich die Schulen wieder, wobei sich deren Zusammensetzung in den meisten Fällen verändert. Obwohl Delfine sehr soziale Wesen sind, die sich in der Gruppe gerne um verletzte oder kranke Tiere kümmern und auch eine tiefe Bindung zu einem anderen Delfin entwickeln können, ist es durchaus üblich, dass ein paar Delfine sich hin und wieder einfach einer anderen Schule anschließen.

Die Kommunikation zwischen Delfinen geschieht durch unterschiedlichste Geräusche. Sie können Schnattern, Pfeifen oder Klicklaute von sich geben. Der Große Tümmler gehört zu den am weitest verbreiteten Delfinarten. Forscher haben Hinweise darauf, dass Große Tümmler als einzige Wesen im Tierreich dazu in der Lage sind, sich selbst Namen zu geben. Aktuelle Forschungen weisen darauf hin, dass jeder Delfin einer Gruppe über einen individuellen Pfeiflaut verfügt. Der individuelle Pfeiflaut wird nicht über die Frequenz bestimmt, sondern durch die Abfolge der Laute, ähnlich dem Morsealphabet. Stößt ein beliebiger Delfin einer Schule einen dieser Pfeiflaute aus, reagiert der jeweilige Delfin auf diese Rufe.

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