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Traumsymbol Pferd


Pferde Traum Deutung

Träume von Pferden werden oft mit Weiblichkeit in Verbindung gebracht

Das Pferd ist ein sehr leidenschaftliches und energiegeladenes Traumsymbol. Ein Pferd ist eine Art Ergänzung zum zivilisierten Menschen. Obwohl es sich um ein domestiziertes Tier handelt, wird es zumeist mit Freiheit, Naturnähe und Wildheit assoziiert. Das Symbol des Pferdes steht häufiger für Weiblichkeit, als für männliche Eigenschaften.

Vor allem Mädchen werden von Pferden quasi magisch angezogen und sehen darin eine Art von Mutterersatz oder empfinden sie als Symbole für das urtümlich Weibliche. Pferde symbolisieren in vielen Fällen auch die weibliche Sexualität oder stehen in Bezug zu einer Schwangerschaft. Aber auch Männer träumen häufig von Pferden. Hier stehen die Tiere meist symbolisch für Kraft, Energie, Natur oder Freiheit.

Pferde können auch für Weisheit stehen. In vielen Kulturen werden insbesondere weiße Pferde als Symbol der Weisheit eingesetzt, Schamanen nutzen dieses Bild besonders gerne für esoterische Reisen zum Zweck geistiger Weiterentwicklung.

Deutung von Pferdeträumen

Bei der Deutung eines Traums, in dem ein Pferd vorkommt, kommt es vor allem auf die Farbe des Tieres und die Art der Interaktion an. Weiße Pferde stehen für Weisheit und das Geistige. Es kann bedeuten, dass man sich geistig stark fühlt. Vielleicht hat man eine Herausforderung gemeistert oder blickt positiv auf eine solche, die vor einem liegt.

Schwarze Pferde symbolisieren zumeist Aspekte der Leidenschaft und der Wildheit. Dies kann sowohl für empfundene Leidenschaft stehen, als auch für den Wunsch nach Wildheit oder Freiheit. Eventuell fühlt der Träumende sich in seinem Umfeld eingeengt und möchte insgeheim etwas Neues erleben.

Wer von schwangeren Pferden oder von Pferden und Fohlen träumt, beschäftigt sich mit dem Thema Schwangerschaft. Ein Pferd zu reiten kann symbolisch für den Wunsch stehen, etwas oder jemanden zu dominieren, egal ob auf sexueller Ebene oder nicht. Es kann auch einfach dafür stehen, dass man eine Situation unter Kontrolle hat oder unter Kontrolle bringen möchte.

Träumt man von alten und ermüdeten Pferden, so deutet das in der Regel auf schwindende Kräfte hin. Der Träumende hat meist das Gefühl, zu wenig Energie für eine bevorstehende Aufgabe zu haben oder eine aktuelle Situation nicht durchzustehen. Sollte das Pferd sogar sterben, ist dies ein besonders starkes Zeichen für schwindende Energie. Der Träumende sollte vielleicht darüber nachdenken, ob er sich in der Vergangenheit zu sehr unter Druck gesetzt hat.

Wird man im Traum von einem Pferd getreten, kann die Bedeutung darin liegen, dass man von einem geliebten Menschen verletzt wurde, bzw. Angst davor hat, verletzt zu werden. Hat das Pferd im Traum die Funktion eines Lasttieres, kann man das als Symbol einer Mutter interpretieren. Träumt man dagegen von einem Pferd als Nutzpferd, welches beispielsweise vor den Karren gespannt ist, steht dies in der Regel dafür, dass man sich mehr mit seinen Gefühlen beschäftigen sollte, da die praktischen und nützlichen Dinge im Leben zu viel Raum einnehmen.

Deutung von Pferdeträumen in anderen Kulturen

Bezüglich der Traumdeutung haftet Pferden weltweit ein größtenteils positives Image an, schließlich sind sie entweder anmutig und elegant, oder schlichtweg von hohem Nutzen. Im islamischen Kulturkreis hat das Pferd als Traumsymbol diverse Bedeutungen, die je nach Kontext variieren. Bändigt man ein Pferd, symbolisiert das die Lösung von Konflikten. Reitet man ein Pferd, so steht das für die Aussicht auf große Unternehmungen. Es kann auch bedeuten, dass man in eine glückliche Zukunft blickt.

Stößt dem Pferd oder dem Reiter etwas Negatives zu, steht das Symbol für Unheil. Wird der Reiter abgeworfen, repräsentiert dies eine Demütigung, sieht er den Tod eines Pferdes, droht ein Unglück. Besteigt der Träumende ein Pferd, so kann es geschehen, dass er übermütig wird und dadurch in Gefahr gerät.

Auch im chinesischen Raum werden Pferde in Träumen häufig positiv interpretiert. Reitet der Träumende im Traum ein schnelles Pferd, so ist er in Erwartung froher Neuigkeiten. Verbreitet ist auch das Symbol des Pferdes, welches vor der der Haus- oder Wohnungstür des Träumenden tanzt. Das tanzende Pferd bedeutet, dass die Sorgen und Probleme, die den Träumenden plagen, in Kürze verschwinden werden.

Natürlich sind auch im chinesischen Kulturkreis nicht alle Träume von Pferden rein positiv. Das Reiten eines langsamen Pferdes deutet darauf hin, dass der Reiter schlechte Nachrichten erhalten wird, wohingegen ein weißes Pferd zu reiten von Krankheit kündet. Die unterschiedliche Bedeutung weißer Pferde im chinesischen Kulturkreis im Vergleich zum europäischen rührt daher, dass Weiß in China als offizielle Trauerfarbe getragen wird, wohingegen Europäer meist zu Schwarz greifen.

Psychologisches / Gesellschaftliches

Das allgemein bekannte Pferd, auch Hauspferd genannt, ist der Domestikation des Wildpferdes entsprungen, dessen Geschichte  mehrere tausend Jahre zurückreicht. Die ersten Pferde wurden vermutlich in Zentralasien domestiziert. Es lässt sich aufgrund der Funde nicht genau sagen, wann dies geschah. In der Forschung geht man von dem Zeitraum zwischen 3.000 und 5.000 Jahren vor Christus aus. Untersuchung der DNA heutiger Hauspferde und Fossilien deuten darauf hin, dass die Domestikation von Pferden ein globales Phänomen war und sich nicht von einem Ort aus in die gesamte Welt ausgebreitet hat.

Pferde wurden seit der frühen Antike als Reit- und Zugtiere genutzt. Sie waren zur Verwaltung großer Reiche äußerst nützlich, schließlich konnten nun große Strecken in relativ kurzer Zeit überbrückt werden, was insbesondere für die Übermittlungen von Nachrichten von immenser Bedeutung war.

Auch militärisch war die Domestikation von Pferden ein riesiger Fortschritt und ermöglichte eine Vielzahl neuer Angriffstechniken, beispielsweise durch berittene Einheiten oder dem Einsatz von Pferden zum Ziehen von Streitwagen. Ebenfalls war der schnelle Transport von Waffen und Versorgungsgütern ein weiterer wichtiger Aspekt, ebenso wie die Tatsache, dass große Waffen wie Katapulte deutlich schneller zum Einsatzort gebracht werden konnten.

Seine Rolle als Nutztier in der Landwirtschaft übt das Pferd erst seit dem neunten Jahrhundert nach Christi Geburt aus, als in China das Kummet erfunden wurde. Mithilfe dieses gepolsterten Halskragens war es nun möglich, Pferde als Zugtiere für schwere Lasten einzusetzen. Ihre Arbeitsleistung war höher als die von Ochsen, welche zuvor beispielsweise zum Ziehen von Pflügen eingesetzt worden waren.

Hierzulande werden Pferde in der heutigen Zeit kaum noch in der Landwirtschaft als Zugtiere genutzt. Hauptsächlich werden Pferde als Sport- oder Freizeitpferde eingesetzt, aber auch als Polizeipferde.

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