Startseite » Tagträume » Traumkörper Frau – Traumkörper Mann
Geschätzte Lesezeit: 14 Minuten

Traumkörper Frau – Traumkörper Mann


Ein gesunder und trainierter Körper muss kein Traum bleiben. Einen wahren Traumkörper zu bekommen ist gar nicht so schwierig, vorausgesetzt, man befolgt einige Tipps und verfügt über ein Mindestmaß an Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen. Was man genau unter einem Traumkörper versteht ist eine äußerst individuelle Sache. Ein Traumkörper ist nicht das, was wir täglich im Fernsehen präsentiert bekommen. Der wahre Traumkörper ist der, in dem man sich rundum wohl fühlt.

Was bedeutet das? Ganz einfach, dass es unterschiedliche Definitionen gibt. Der Eine empfindet sich als zu schmächtig und möchte gerne Muskelmasse aufbauen. Der Andere dagegen ist übergewichtig und träumt von einem schlankeren Körper und möchte einfach nur sein Gewicht reduzieren. Noch ein Anderer ist eigentlich relativ zufrieden mit seinem Körper, kann aber noch einige sogenannte Problemstellen ausmachen, die er gerne noch perfektionieren will. Unabhängig vom persönlichen Ziel und der individuellen Vorstellung vom eigenen Traumkörper gibt es ein paar Grundlagen, die für jeden Menschen wichtig sind, der sich mit seinem Körper auseinandersetzt.

Mit Bewegung und der richtigen Ernährung zum Traumkörper

Grundsätzlich kann man seinen Körper nur nachhaltig verändern, wenn man ihn fit hält. Das bedeutet sowohl eine Anpassung der Ernährung als auch der Bewegung, um den Stoffwechsel so richtig anzukurbeln. Zunächst gilt es, seine persönlichen Ziele zu definieren und herauszufinden, was man bisher falsch gemacht hat, sodass man sich mit seinem Körper unwohl fühlt.

Je nach Ursache des Unwohlseins muss man die notwendigen Konsequenzen ziehen. Wer übergewichtig ist, sollte definitiv seine Ernährung hinterfragen. Das bezieht sich nicht nur auf fettes und süßes Essen. Jeder weiß sicherlich, dass der übermäßige Konsum von fettem Fleisch oder Schokolade zu Gewichtsproblemen führt. Doch es ist nicht nur das, auch viele scheinbar gesunde Nahrungsmittel können wahre Dickmacher sein bzw. zu solchen gemacht werden.

Nudeln sind so ein Beispiel. Nudeln alleine machen nicht dick. Meist sind es die Soßen, die nicht nur in rauen Mengen dazu konsumiert werden, sondern auch noch viele Fette und andere schädliche Stoffe enthalten. Ein tolles Beispiel dafür sind Nudeln mit Käse-Sahne-Soße. Die Nudeln sind nur eine kleine Trägermasse, aber die Kalorien der Soße liegen oftmals auf dem Niveau eines kompletten Fast-Food-Menüs. Wer sich mit seiner Ernährung auseinandersetzt wird feststellen, dass es tatsächlich möglich ist, gesund UND lecker zu essen, ohne auf den Sonntagsbraten oder das tägliche Stück Schokolade verzichten zu müssen.

Genügend Bewegung ist ebenfalls notwendig, wenn man zu seinem Traumkörper kommen möchte. Das gilt natürlich vor allem dann, wenn man Körperfett reduzieren und / oder Muskelmasse aufbauen will. Je nach Ausgangssituation gibt es unterschiedliche Übungen, mit denen man auch als Anfänger schnelle Erfolge erzielen kann. Die Kunst daran ist, das richtige Training zu wählen und sich Zeit zu geben. Kein normaler Mensch schafft es innerhalb weniger Tage, mehrere Kilo Muskelmasse auf- oder Körperfett abzubauen. Und vor allem: Immer langsam anfangen. Das reduziert die Schmerzen und sorgt für nachhaltige und dennoch schnelle Erfolge.

Grundlagen gesunder Ernährung

Ohne gesunde Ernährung ist der Weg zum Traumkörper beschwerlich und lang. Gerade Ernährung ist ein Thema, bei dem viele Menschen zurückschrecken. Gesunde Ernährung wird schließlich meist mit nur noch Salat und Möhrchen knabbern gleichgesetzt. Leckeres Fleisch und Schokolade dagegen kommen nicht mehr auf den Tisch, sondern nur noch Rohkost und geschmacklose Pampe, die nicht satt macht.

Aber das ist Unsinn. Gesunde Ernährung bedeutet nicht zwangsläufig, dass man seine Ernährungsgewohnheiten vollkommen umstellen muss. In den meisten Fällen – wir gehen hier jetzt nicht von dem Ziel aus, Hochleistungssportler zu werden – genügen einfache Anpassungen. Mit etwas Bewegung und gleichzeitiger Vermeidung typischer Ernährungsfehler muss man auf seinen Sonntagsbraten nicht verzichten und darf sich auch das geliebte Stückchen Schokolade weiterhin gönnen.

Nahrungszufuhr reduzieren: So einfach ist es

Zunächst sollte man sich Gedanken darüber machen, was der eigene Körper eigentlich braucht, was ihm real zugeführt wird und wie er damit umgeht. Der erste einfache Trick ist, die Nahrungsmenge zu reduzieren. Das geschieht am einfachsten, indem man sich beim Essen Zeit lässt. Dass man Kindern früher empfohlen hat, das Essen gut zu kauen, hat zwei Gründe. Einerseits wird die Nahrung bereits im Mund ordentlich zerkleinert, wodurch es Magen und Darm viel leichter fällt, die Nährstoffe zu verarbeiten.

Andererseits dauert gründliches Kauen eine gewisse Zeit. Der menschliche Magen reagiert mit Verzögerung auf Nahrungszufuhr. Es vergehen gut und gerne 20 Minuten bis der Magen dem Gehirn sagt, dass ihm etwas zugeführt wird und das Gehirn das Hungergefühl abstellen und stattdessen „auf Satt schalten“ kann. Während dieser Zeit können wir so viel Nahrung in uns hineinstopfen wie es uns nur möglich ist.

Wenn wir einfach langsamer essen, nehmen wir automatisch weniger Nahrung auf bis der Magen sein Sattsignal funkt. Das Satt-Erlebnis ist genau das gleiche. Wer das nicht glaubt, dem sei ein einfaches Experiment angeraten, das garantiert für den nötigen „Aha-Effekt“ sorgt:

Das Raclette-Experiment

Dazu benötigt man natürlich einen Raclette-Grill und ein paar Bekannte für eine gesellige Runde, da Raclette machen alleine eher wenig Spaß bereitet. Nun nimmt man sich eine Schüssel, die idealerweise einen Deckel mit einem Loch hat. Für jedes zubereitete Stück Fleisch oder Gemüse packt man ein etwa gleich großes Stück in die Schüssel. Wenn man dann den Punkt erreicht hat, an dem man satt ist und sich vielleicht fühlt, als hätte man gerade einen riesigen Schweinebraten alleine gegessen, nimmt man den Deckel von der Schüssel und schaut sich an, wieviel man tatsächlich gegessen hat.

Die Frage, ob man sich vorstellen kann, von der in der Schüssel befindlichen Menge satt werden zu können, vor allem, wenn es auch noch ohne zusätzliches Fett zubereitet wird, wird garantiert mit „nein“ beantwortet werden. Doch man merkt ja schon am eigenen Leib, dass es möglich ist. Hinzu kommt die Erfahrung, dass auch fettfrei zubereitetes Fleisch und Gemüse nicht nur satt machen, sondern auch super schmecken.

Ein weiterer wichtiger Schritt hin zu gesunder Ernährung ist, nach der Verringerung der Nahrungsmenge, die Auseinandersetzung mit den einzelnen Nahrungsbestandteilen, die zu einer ausgewogenen Ernährung gehören. Welche Stoffe in welchen Nahrungsmitteln enthalten sind und was sie bewirken, lässt sich schnell im Internet nachschauen und soll hier nicht das große Thema sein. Es ist nicht verkehrt, sich langsam an das Thema Ernährung heranzutasten, damit der ernährungsspezifische Teil des Weges zum Traumkörper für Frau oder Mann nicht zu einem Holperweg wird.

Ernährungsgewohnheiten langsam umstellen und dem Jo-Jo-Effekt entgehen

Seine Ernährung von jetzt auf gleich komplett umzustellen ist falsch. Der Körper ist die Nahrungszufuhr in der Form gewöhnt, die er kennt. Eine spontane 180°-Wendung würde ihn nur irritieren. Die Folgen sind in der Regel Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Verstopfung, aber auch Kreislaufprobleme, Kraftlosigkeit und Abgeschlagenheit.

Eine nachhaltige Ernährungsumstellung ist auch aus einem anderen Grund sehr wichtig. Wir haben sicherlich alle schon mal vom Jo-Jo-Effekt gehört: Man macht eine Diät, stellt dafür vielleicht zwei Wochen lang seine Ernährung um, nimmt schnell viele Kilos ab und nach der Diät kommen die Pfunde genauso schnell wieder zurück. Warum?

Weil weder Körper, noch innere Einstellung genug Zeit hatten, sich an die neue Form der Ernährung zu gewöhnen. Außerdem basieren viele Diätpläne auf dem Verzicht bestimmter Nährstoffe. Diese fehlen dem Körper und werden durch den Abbau von Reserven, in der Regel bestehend aus Körperfett, kompensiert, häufig sogar überkompensiert. Wird der Organismus nach der Diät wieder mit den gewohnten Nahrungsmengen und –bestandteilen konfrontiert, kehrt er quasi automatisch auch zu seiner alten Form zurück.

Stellt man seine Ernährung langsam und nachhaltig um, erzielt man dagegen einen bleibenden Effekt für Körper und Seele. Der Stoffwechsel bekommt etwas Zeit, um sich an „ungewohnte“ Nahrungsbestandteile anzupassen und ein fließender Wechsel hin zu einer gesunden Ernährung verhindert, dass man nach einer Diät sofort wieder in alte Verhaltensmuster verfällt.

Nur zur Klarstellung: Eine Diät ist sicherlich keine schlechte Sache. Man muss allerdings den festen Willen haben, seine Ernährung hinterher anders zu gestalten, da das alte Verhaltensmuster nicht gut war. Zudem sind nur wenige Diätpläne als dauerhaftes Ernährungskonzept geeignet und es empfiehlt sich ebenso mit einem Arzt einen entsprechenden Plan abzustimmen.

Tipps für Umstellung auf gesunde Ernährung

Wie bereits erwähnt führt der Weg zum Traumkörper über gesunde Ernährung. Der beste Einstieg in die Umstellung der Essgewohnheiten ist der Ersatz von ungesunden und fettigen Lebensmitteln durch gesunde Alternativen, die genauso gut schmecken. Auch die Zubereitungsart trägt viel zur gesunden Ernährung bei. Beispiele:

  • Fleisch grillen oder im Ofen garen, anstatt im Fett zu braten
  • Pommes, Fischstäbchen etc. nicht frittieren, sondern im Ofen zubereiten
  • Haftbeschichtete Pfannen ermöglichen Braten ohne Fettzugabe
  • Schweinefleisch durch Pute, Hühnchen oder Fisch ersetzen
  • Fettarme Milchprodukte verwenden oder durch Sojaprodukte ersetzen
  • Gurkenscheiben, Paprika- oder Möhrensticks statt Chips knabbern
  • Wasser oder Tee statt Limonade trinken (Light-Limonade ist kein guter Ersatz!)
  • Frisches Obst und Gemüse statt Fertigprodukte verwenden
  • Fertiger Fruchtjoghurt ist nicht gesund. Stattdessen lieber Naturjoghurt mit frischen Früchten essen

Man sagt, dass man pro Tag etwa fünf Portionen Obst oder Gemüse essen soll. Das klingt nach viel, ist es aber gar nicht, zumal „Portion“ kein Normbegriff ist. Täglich Obst oder Gemüse zu essen ist etwas, das vielen Menschen schwerfällt. Hier hilft meist Selbstüberlistung. Statt Salzstangen kann man sich beim abendlichen Fernsehen einfach dünn geschnittene Möhrensticks hinstellen. So erwischt der gewohnte Griff zu den Salzstangen einen gesunden Ersatz. Der Knabbertrieb ist befriedigt und der Körper bekommt ein paar von den so wichtigen Vitaminen.

Was überbleibt muss nicht weggeschmissen werden. Im Kühlschrank halten sich Möhren auch angeschnitten noch ein paar Tage.

Mit Sport und Bewegung zum Traumkörper

Der Weg zum Traumkörper führt zwangsläufig auch über körperliche Bewegung. Schließlich soll Fett verbrannt und / oder Muskelmasse aufgebaut werden. Das funktioniert nur, wenn dem Körper zugeführt wird, was er benötigt und der Stoffwechsel stimuliert wird, was wiederum nur durch Bewegung möglich ist. Welche Form der Bewegung für welche Person am effektivsten ist, hängt von den jeweiligen Zielen ab. Doch eine Sache ist an dieser Stelle eigentlich allen gemein: Am Anfang tut es höllisch weh. Allerdings nur, wenn man es falsch macht.

Gehen wir von beiden Extremen aus: Starkes Übergewicht oder Untergewicht. In beiden Fällen ist schwer davon auszugehen, dass körperliche Belastung in den letzten Jahren so gut es ging vermieden wurde. Das hat die ganz logische Folge, dass weder Muskeln noch Gelenke Anstrengungen gewohnt sind und sich folglich erst einmal langsam daran gewöhnen müssen. Nicht umsonst neigen beide Typen zu schneller Erschöpfung und kriegen ziemlich fix intensiven Muskelkater.

Daher: Immer mit der Ruhe. Um den Körper an die neuen Aktivitäten zu gewöhnen, muss er langsam an diese herangeführt werden. Nehmen wir zum Beispiel Kniebeugen. Richtig ausgeführte Kniebeugen belasten den ganzen Körper von den Füßen bis zu den Schultern. Besonders stark werden allerdings die Beine beansprucht. Wer Kniebeugen nicht gewohnt ist, wird möglicherweise schon nach zehn Stück Schmerzen verspüren. An diesem Punkt ist es ratsam, für den Tag aufzuhören und am nächsten Tag weiterzumachen. Wer es übertreibt und sofort so lange trainiert, bis er kaum noch stehen kann, tut sich damit keinen Gefallen.

Ergebnis: In den nächsten Tagen werden die Beine unglaublich wehtun und die Motivation weiterzumachen sinkt direkt gegen den Nullpunkt. Was ist geschehen?

Die Tiefenmuskulatur ist anfangs besonders empfindlich

Der Körper besteht nicht nur aus den Muskeln, die wir direkt sehen und anfassen können. Der normale Muskelkater geht schnell wieder vorbei, doch die intensiven Schmerzen bleiben noch ein paar Tage. Auslöser ist die Tiefenmuskulatur oder auch Stützmuskulatur, die direkt an den Knochen und Gelenken sitzt.

Die meiste Arbeit wird der Tiefenmuskulatur von der „oberflächlichen“ Muskulatur abgenommen. Bei übermäßiger Beanspruchung muss diese aber kräftig mitmischen, wodurch die relative Belastung dieser Muskelgruppen im Vergleich zu den äußersten Schichten exponentiell ansteigt. Es fällt ihr sehr schwer, die Knochen an den Gelenken zusammenzuhalten, wodurch natürlich auch Sehnen und Bänder enorm strapaziert werden. Durch diese extreme Überbelastung entstehen kleinere Verletzungen oder Entzündungen, die einfach etwas länger brauchen, um wieder zu verheilen.

Muskeln und Gelenke langsam an die neue Belastung gewöhnen

Da das Training in der Heilungsphase sehr schmerzhaft ist und deswegen meist komplett ausgesetzt wird, ist der ganze Trainingseffekt wieder dahin. Das Geheimnis heißt Gewöhnungseffekt. Gewöhnt man die Muskulatur langsam an die neue Belastung, wird sie durchaus dankbar sein. Die Schmerzen halten sich absolut in Grenzen und die belasteten Muskelfasern laufen zur Höchstform auf, was sich direkt auf den Stoffwechsel auswirkt, und das nur im positiven Sinne.

Wenn Muskeln arbeiten, benötigen sie Energie. Diese Energie nehmen wir in Form von Nahrung zu uns. Überschüssige Energie, die vom Körper nicht wieder verbraucht wird, scheidet nicht aus dem Körper aus, sondern lagert sich in Form von Fett ein. Es entsteht eine Energiereserve, das Fett dient sozusagen der Energiespeicherung, vergleichbar mit einem Akku. Steigt der Energiebedarf der Muskulatur und kann nicht durch die gerade durch Stoffwechsel produzierte Energie gedeckt werden, werden die Fettreserven angezapft. So gewinnen die Muskeln die notwendige Energie und die Fettreserven werden abgebaut.

Unterstützung auf dem Weg zum Traumkörper

Seinen eigenen Traumkörper zu formen ist ein längerfristiger Prozess. Woran scheitert es für gewöhnlich? Man startet motiviert und sieht vielleicht schon schnell die ersten Erfolge. Doch dann kommt so etwas wie eine Talsohle, es geht scheinbar nichts mehr vorwärts, die Motivation lässt nach und „es bringt ja irgendwie doch nichts“ wird langsam aber sicher zu einem Lebensgefühl. Auch das muss nicht sein. Es gibt viele Möglichkeiten, sich selbst zu motivieren und wenn das nicht reicht, kann man noch mit anderen Mitteln nachhelfen.

Gesunde Ernährung und Sport: Motivation durch Kontrolle

Die ersten Schritte sind die schwersten. Besonders wenn es um das Thema Sport / Bewegung geht. Egal welche Übungen man macht, am Anfang hält man nur ganz kurz durch und zum Dank bekommt man am nächsten Tag auch noch Muskelkater oder Gelenkschmerzen. Fortschritte sieht man so direkt auch noch keine. Doch jeder hat mal klein angefangen. Es ist sehr motivierend, seine Erfolge zu protokollieren.

Jeden Tag schreibt man auf, was man für Übungen gemacht und wie viele Wiederholungen man geschafft hat. Beispiel Kniebeugen oder auch Liegestütze: An den ersten beiden Tagen ist man vielleicht nach drei Wiederholungen schon erschöpft und kommt kaum noch hoch. Nach einer Woche schafft man die drei Wiederholungen schon problemlos und gibt erst nach der sechsten auf.

Klar, sechs Kniebeugen sind immer noch extrem wenig, aber im Vergleich zum Anfang hat man seine Leistungsfähigkeit verdoppelt. Auch wenn man noch keine körperlichen Veränderungen merkt oder sieht, ist das ein tolles Zeichen dafür, dass sich die Mühe lohnt und die richtigen Prozesse in Gang gesetzt werden.

Ähnlich ist es bei Ausdauersport. Schafft man anfangs höchstens eine Runde auf der Laufbahn ohne eine Pause machen zu müssen, sind es nach wenigen Tagen bzw. Wochen schon zwei Runden und so weiter. Vorsichtig sein sollte man bei der Kontrolle der Waage. Sinkt das Gewicht nicht so schnell, wie man es sich wünscht oder wie es einem versprochen wurde, ist das kein Grund zum Aufhören.

Beim Sport wird Fett abgebaut und Muskeln wachsen. Muskeln sind wiederum bei gleichem Volumen schwerer als Fett. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn man gerade in der ersten Zeit seines Trainingsprogramms Gewicht zulegt.

Eine weitere Motivationsquelle ist die Kontrolle der eigenen Körperwerte. Besonders leicht zu messen sind beispielsweise Puls und Blutdruck. Gesunde Ernährung wirkt sich gerade auf den Blutdruck positiv aus. Der Puls ist dagegen ein guter Indikator für die körperliche Fitness und Ausdauer. Beim Sport geht der Puls hoch und normalisiert sich hinterher wieder.

Es wird nicht lange dauern bis man feststellt, dass der Puls während des Trainings langsamer steigt und sich anschließend schneller wieder normalisiert als ganz am Anfang. Spätestens nach wenigen Wochen wird man außerdem feststellen, dass sich der Ruhepuls generell etwas senkt. Das bedeutet einfach nur, dass das Herz im Normalzustand weniger hart arbeiten muss, um den gesamten Körper mit Blut zu versorgen, was das Risiko für Herz-Kreislauf-Beschwerden nachhaltig senkt.

Mit Supplements, Proteinen und Boostern schneller zum Traumkörper

Vorneweg: Einen Traumkörper bekommt Mann oder Frau nur mit Sport, gesunder Ernährung und Selbstdisziplin. Nur durch Nahrungsergänzungsmittel, Fettverbrennungs- oder Muskelaufbaupräparate bleibt der Traumkörper das, was er dem Wortlaut nach ist: Ein Traum-Körper. Richtig eingesetzt können solche Mittel allerdings eine große Hilfe sein.

Diese Supplements helfen beim Abnehmen

Unter Supplements versteht man im Grunde Nahrungsergänzungsstoffe. Was der Körper nicht oder in nicht ausreichender Menge durch die Nahrung zugeführt bekommt, können wir ihm in konzentrierter Form einflößen.

Supplements zum Abnehmen unterstützen die natürliche Fettverbrennung. Eine der wohl bekanntesten Fettverbrenner ist Koffein. Wer viel Kaffee trinkt, nimmt viel Koffein zu sich. Auch grüner und schwarzer Tee enthalten viel Koffein, wenn auch nicht so viel wie Kaffee. Allerdings hat Koffein den Nachteil, dass der Körper schnell Toleranzen aufbaut, sodass man für den gleichen Effekt immer mehr Koffein braucht, was auf die Dauer betrachtet nicht sonderlich gut für das Herz-Kreislauf-System ist.

Ein günstiges und wirkungsvolles Supplement ist Kreatin. Kreatin ist ein sehr beliebtes Mittel für Sportler auf Diät. Was komisch klingt ist leicht erklärt. Kreatin sorgt für Wassereinlagerungen in der Muskulatur. Wenn intensiv trainiert wird, beispielsweise um gewisse Körperstellen weiter zu definieren und kleine Fettpölsterchen abzubauen, wird eben nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse abgebaut.

Durch die Wassereinlagerungen bleibt die Muskelmasse jedoch erhalten. Wer also schon einen trainierten Körper hat, der jedoch noch etwas vom Traumkörper entfernt ist, kann mit Training Körperfett abbauen und muss dank Kreatin keinen Verlust der Muskelmasse fürchten.

Supplements für den Muskelaufbau

Gerade Kraftsportler unterstützen ihren Muskelaufbau gerne mit Supplements. Hier kommt es ganz besonders darauf an, gute und schlechte Supplements oder auch Trainingsbooster voneinander zu unterscheiden. Vieles auf dem Markt ist nämlich gelinde gesagt Mist und Geldmacherei.

Eines der besten Supplements für den Muskelaufbau ist das bereits erwähnte Kreatin in Form von Kreatin Monohydrat. Kreatin Monohydrat ist nicht nur effektiv, sondern auch noch sehr günstig und gesundheitlich unbedenklich. Eine 500-Gramm-Packung dieses Mittels gibt es schon für 10 Euro und hält bei der empfohlenen Dosierung von 5 Gramm täglich 100 Tage.

In der Natur kommt Kreatin in „größeren Mengen“ in Fleisch vor. Größere Mengen ist bewusst in Anführungszeichen gesetzt, da die Konzentration in Relation zu den benötigten Mengen trotzdem sehr gering ist. Um ein Gramm Kreatin aufzunehmen muss man 300 Gramm Hähnchen oder 200 Gramm Rindfleisch essen. Die empfohlenen 5 Gramm pro Tag sind durch normale Ernährung also kaum zu erreichen.

Kreatin fördert die Wassereinlagerung in den Muskelzellen. Dadurch wird ein größeres Volumen erreicht. Trotzdem ist es kein reines Volumenmittel, sondern wirkt auch leistungssteigernd und beschleunigt die Regeneration nach dem Training. Kreatin lagert sich im Körper ein und bildet Reserven, weswegen es auch egal ist, wann man es zu sich nimmt. Stoppt man irgendwann die Kreatinzufuhr, werden diese Reserven angezapft und abgebaut.

Nach etwa einem Monat liegt der Kreatinspiegel in der Regel wieder auf dem Niveau vor der Kreatineinnahme. Die Muskelmasse, die durch Wasser erzeugt wurde, verschwindet gleichzeitig wieder, was allerdings nur für das Volumen gilt. Die trainierten Muskelfasern bzw. –zellen bleiben erhalten. Die antrainierte Kraft leidet also nicht unter dem Absetzen von Kreatin.

Wer Muskeln aufbauen möchte, muss seinem Körper viele Proteine, also Eiweiße, zuführen. Lebensmittel die besonders viele Proteine enthalten sind beispielsweise Magerquark oder Hähnchenfleisch. Wenn man keine proteinreichen Lebensmittel findet, die einem schmecken oder nicht zu seiner Ernährungsweise passen, kann man selbstverständlich auch auf Proteinpulver zurückgreifen.

Als Trainings-Supplement wird meist sogenanntes Whey-Proteinpulver empfohlen. Diese Proteinpulver eignen sich hervorragend für Proteinshakes nach dem Training, da sie schnell verarbeitet werden und den gesteigerten Proteinbedarf nach dem Muskeltraining decken. Ohne viele Proteine bilden sich die Trainierten Muskeln relativ schnell wieder zurück.

Whey-Protein sieht zunächst teuer aus, ist aber auf die Proteinmenge umgerechnet ziemlich günstig. Möchte man die gleiche Menge Proteine über die normale Ernährung aufnehmen, zahlt man in der Regel drauf.
Generell gilt erneut, dass man sich nicht allein auf Supplements verlassen sollte. Zur Unterstützung und als Nahrungsergänzungsmittel können sie aber durchaus sehr hilfreich sein, wenn man sie bewusst und kontrolliert zu sich nimmt. So kann man schnell zu seinem persönlichen Traumkörper kommen und seine Lebensqualität dauerhaft steigern.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 3,00 von 5)
Loading...
Weitere interessante Artikel:
Traumsymbol Baby deutenTräume von Babys haben, wie die meisten anderen Träume, viele unterschiedliche Bedeutungsebenen. Mit Träumen von Babys sind hier allerdings nicht… >Weiterlesen
Träume von Drogen als Warntraum deutenTräume haben viele Funktionen. In der Traumdeutung spricht man häufig davon, dass Träume nicht nur der Verarbeitung von Erlebtem dienen,… >Weiterlesen
sigmund freud traumdeutungSigmund Freud gilt als Begründer der modernen Psychoanalyse. Obwohl seine Theorien heutzutage zum allergrößten Teil falsifiziert wurden, bzw. nicht mehr… >Weiterlesen
traeumen.org logoEin besonders spannendes Thema ist der Zusammenhang zwischen psychischen Krankheiten und den Träumen der Betroffenen. Träume gelten als das Spiegelbild… >Weiterlesen