Dreamboard Mobile


Name: Dreamboard Mobile

Hersteller: Dreamboard Inc.

Website: https://www.dreamboard.com

Betriebssystem: Android, iOS

Sprachen: Englisch

Funktion: Traumtagebuch und Traumstatistik

Kosten: Kostenlos für Android und iOS

Vorstellung

Dreamboard Mobile ist ein digitales Traumtagebuch mit Statistikfunktion. Mit dieser App kann man seine Träume archivieren und auswerten. Der Funktionsumfang von Dreamboard Mobile lässt dabei kaum Wünsche offen.

Um die App nutzen zu können, muss man sich kostenfrei beim Anbieter registrieren. Mit der angegebenen Mailadresse und dem Passwort kann man sich auch auf der Internetpräsenz von Dreamboard anmelden und die Web-Version der App nutzen. So kann man seine Träume auch archivieren, wenn man sein Smartphone oder Tablet gerade nicht zur Hand hat oder sie einfach nur unkomplizierter mit der Computertastatur eingeben möchte.

Die Träume werden nicht nur in Textform aufgezeichnet, sondern können mit einigen weiteren Informationen markiert werden. Möchte man einen Traum eintragen, öffnet sich zunächst ein übersichtliches Menü mit allen relevanten Feldern:

  • Stimmung (pleasant, neutral, unpleasant)
  • Emotionen (mehrere Emoticons sind voreingestellt)
  • Farben (viele Farben zur Auswahl, mehrere Farben für einen Traum möglich)
  • Rolle (Hauptcharakter ja oder nein?)
  • Gegenstände, Orte, Menschen, Handlung (frei wähl- und jederzeit erweiterbar)
  • Traumbericht (Textfelder für Titel und den Traumbericht)

Man muss nicht alle Felder sofort ausfüllen, sondern kann seinen Traumbericht auch nachträglich erweitern. So kann man einen Traum zunächst als Notiz anlegen und die Emotionen und Farben als Gedächtnisstütze nutzen, wenn man lieber weiterschlafen möchte, anstatt seinen Traum nachts in sein Handy einzutippen.

Nach und nach baut man so seine eigene Traumdatenbank auf. Anhand vergebener Tags, Stimmungen und anderer Daten ermittelt Dreamboard Mobile Traumtrends und zeigt auch eine Liste mit ähnlichen Träumen an. Auf der Startseite der App erscheint direkt eine übersichtliche Traumstatistik, sodass man auf einen Blick sehen kann, welche Farben man seinen Träumen am häufigsten gibt, welche Emotionen überwiegen oder wie oft man in seinen Träumen die Haupt- oder Nebenrolle gespielt hat.

Die Traumberichte werden nicht veröffentlicht, sondern in einer privaten Datenbank gespeichert. Wer sie zusätzlich auf seinem Gerät vor neugierigen Blicken schützen möchte, kann den Zugriff auf die App mit der integrierten Passwortfunktion absichern.

Testbericht

Dreamboard Mobile wurde von traeumen.org ausprobiert. Genutzt wurde die App auf einem Samsung Galaxy S3 mit Android 4.3. Dementsprechend bezieht sich der Test natürlich nur auf die App für Android, die zum Testzeitpunkt in Version 1.0.7 vorlag.

Die Installation gestaltete sich gewohnt einfach: Dreamboard Mobile einfach im Play Store aufgerufen, mit einem Klick auf den entsprechenden Button heruntergeladen und installiert. Die benötigten Berechtigungen sind direkt positiv aufgefallen. Es werden nur Berechtigungen erfordert, die das Programm auch wirklich benötigt und keine unnötigen Berechtigungen wie Zugriff auf SMS oder die Anruffunktion.

Die Erstanmeldung lief problemlos: Email-Adresse und Wunschpasswort eingegeben, Accountname gewählt und es konnte direkt losgehen. Die Bedienung der App ist selbsterklärend und alle Funktionen sind intuitiv erreichbar. Auf der Startseite sind alle wichtigen Informationen übersichtlich präsentiert und ein Klick auf eines der Datenfelder öffnet eine detailliertere Traumstatistik bezüglich des gewählten Feldes.

Das Traumtagebuch mit Einträgen zu füllen ging in unserem Test leicht von der Hand. Auf der Hauptseite befindet sich oben rechts ein Plus-Symbol, welches direkt zu der Eintragsfunktion führt. Die Eingabefelder sind optisch angenehm gestaltet, schnörkellos und glücklicherweise relativ groß. Gerade das hat sich als sehr praktisch erwiesen, denn mitten in der Nacht hat man schließlich selten Lust darauf, nach winzig kleinen Symbolen zu suchen.

Auch die Reihenfolge der unterschiedlichen Eingabebereiche ist sinnvoll gestaltet. So sind die obersten Felder für die gröbsten Informationen gedacht wie Farbe und Stimmung. Später folgen komplexere Felder wie die für beteiligte Personen, Objekte und Handlungen. Die Bedienung ist aber auch hier für Schlaftrunkene ziemlich unkompliziert, denn man wählt die Personen oder Orte einfach per Antippen aus. Zahlreiche Standardobjekte sind bereits voreingestellt. Eigene Einträge lassen sich natürlich ebenfalls anlegen und bleiben dauerhaft gespeichert. Träume man also häufiger von einer bestimmten Person, trägt man diese einmal in die Liste ein und kann sie in späteren Einträgen ganz einfach aus der Liste auswählen.

Am Ende angekommen findet man schließlich das Eingabefeld für den Traumbericht. Seinen Bericht schreibt man mit der üblichen Software-Tastatur. Eine Möglichkeit seine Träume einzusprechen gibt es leider nicht. Es wäre durchaus praktisch, wenn es eine Spracherkennung geben würde oder zumindest eine Option, eine Sprachaufzeichnung anzulegen, die man später erneut abspielen und abtippen könnte.

Besonders praktisch ist dagegen die Funktion, dass man nicht alle Felder ausfüllen muss, sondern nur das einträgt, das man gerade eintragen möchte. So kann man sich zum Beispiel nur durch die Auswahlfelder klicken und diese Werte am Morgen als Erinnerungsstütze nutzen, wenn man seinen Traumbericht später verfassen möchte.

Jeder gespeicherte Traum fließt direkt in die Traumstatistik ein und ist darüber hinaus auch noch jederzeit veränder- oder erweiterbar. Zumindest sollte das so sein, denn in unserem Test ließen sich die Traumeinträge nicht ändern, sondern nur anzeigen. Möglicherweise handelt es sich dabei auch nur um einen Fehler, der auf einer bestimmten Hardware-Software-Kombination beruht.

Allerdings ist dieser Kritikpunkt nicht sonderlich wichtig, denn es hat sich herausgestellt, dass das Bearbeiten von Traumberichten über die Website von Dreamboard ganz wunderbar funktioniert. Nach dem Login mit den Daten, mit denen man sich in der App registriert hat, kann man auf alle Funktionen von Dreamboard zugreifen und eben auch neue Träume anlegen und bereits gespeicherte Träume bearbeiten. Die Navigation verlangt dem Nutzer keine große Mühe ab und lässt sich eigentlich als funktionell und intuitiv bedienbar beschreiben.

Fazit

Dreamboard Mobile ist eine ziemlich praktische App und ein guter Ersatz für ein herkömmliches Traumtagebuch. Die im Laufe der Zeit entstehende Traumstatistik kann sehr gut dabei helfen, sich selbst besser kennenzulernen und seine Träume sowohl zu deuten, als auch auf Muster zu untersuchen.

Die Einrichtung von Dreamboard Mobile geht leicht von der Hand. Orte, Personen, Objekte und Handlungen muss man nur ein Mal anlegen und kann sie in späteren Träumen einfach aus einer Liste auswählen, was natürlich besonders hilfreich ist, wenn man nach dem Erwachen möglichst schnell möglichst viele Trauminhalte festhalten möchte, ohne sich auf das Tippen eines Textes konzentrieren zu müssen.

Die beinahe beste Funktion von Dreamboard Mobile ist sicherlich die Synchronisierung zwischen App und den Servern des Anbieters. Trauminhalte und andere Daten bleiben privat und sind nicht öffentlich zugänglich und der interne Bereich wird über eine gesicherte Https-Verbindung angesteuert. Sowohl die App als auch die Web-Version bestechen durch ihre Unkompliziertheit.

Schade ist nur, dass die Träume nur online bearbeitet werden konnten. Ob das nun Bug oder Feature ist, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Allerdings ist es auch deutlich effektiver, seine Traumberichte am Computer mit Maus und Tastatur zu bearbeiten, denn gerade längere Traumberichte mittels Smartphone- oder Tablet-Bildschirmtastatur einzugeben, kann eine zeitraubende und nervige Angelegenheit sein.

Ebenfalls schade ist, dass die App nur in englischer Sprache verfügbar ist. Gleiches gilt auch für die Web-App, die neben englisch immerhin auch in italienisch verfügbar ist. Das heißt natürlich nicht, dass man seine Träume nicht auf deutsch eintragen kann, sondern nur, dass die Benutzeroberfläche englisch ist. Wer kein englisch spricht, muss aber auch nicht verzagen, denn Dreamboard Mobile kommt mit erfreulich wenig eigenem Text aus. Alle nötigen Begriffe in einem Wörterbuch nachzuschlagen, sollte nicht länger als ein paar Minuten dauern.

Insgesamt hat die App überzeugt. Die Performance war während des Tests sehr gut, die grafische Oberfläche wirkt elegant und aufgeräumt und die Suchfunktion macht auch, was sie soll. Wer ein digitales Traumtagebuch mit Statistikfunktion und Wecker haben möchte, kann bei dieser kostenlosen App ruhig zugreifen.

Ungeeignet ist sie hingegen, wenn man seine Träume direkt gedeutet haben möchte. Funktionen zur Traumdeutung oder ein Lexikon mit den Bedeutungen von Traumsymbolen gibt es bei Dreamboard Mobile nicht.

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